Fachbeiträge

Herz-Jesu-Krankenhaus | 6. Hiltruper Parkinson-Tag, 17.05.2017

Das Ärzte und Therapeuten der neurologischen Abteilung des Herz-Jesu-Krankenhauses in Münster vermittelten in der Hiltruper Stadthalle Informationen zu Möglichkeiten der Parkinsontherapie. Die Vorträge des Tages stellen uns Dr. Kusch und sein Team mit ihren Präsentationsfolien und Skripten zur Verfügung:

→ Dr. Hubertus Lohmann: Parkinson und Gedächtnis
(Powerpointpräsentation, 13 Seiten, PDF, 1.5 MB)

Dr. Hubertus Lohmann erläuterte den Teilnehmern in der voll besetzten Halle, dass ein Botenstoffmangel Ursache für Einschränkungen von Konzentration und Gedächtnis bei Morbus Parkinson verantwortlich ist. Er gab viele wertvolle Tipps wie betroffene Personen durch Training und Benutzung von Hilfsmitteln dem entgegen treten können.

 

→ Dr. Stefan Klaus: Parkinson und Anästhesie – Risiken, Nebenwirkungen, Prophylaxe
(Powerpointpräsentation, 44 Seiten, PDF, 3.2 MB)

Danach erklärte Prof. Dr. med. Stefan Klaus die Auswirkung von Narkosemitteln bei einer OP. Arzt und  Patient müssen in der Narkose-Sprechstunde alle Informationen austauschen, zum Beispiel über alle Medikamente, die eingenommen werden und auch über alle Besonderheiten und Einschränkungen. Nur so kann die OP optimal vorbereitet werden.

 

→ Diana Haubrich: Wenn die Schrift kleiner wird … Ergotherapeutische Schwerpunkte und Hilfen im Alltag
(Powerpointpräsentation, 10 Seiten, PDF, 0.5 MB)

Wenn das Schreiben Mühe bereitet: Die Ergotherapeutin Diana Haubrich zeigte Hilfen wie Schwungübungen und Schreibtraining auf.

 

→ Dr. Gabor Egervari: Parkinson und Kreislaufprobleme
(Powerpointpräsentation, 90 Seiten, PDF, 4.1 MB)

Dr. Gabor Egervari, Leiter der Kardiologie, sprach über Kreislaufprobleme. Ursache hierfür können Infektionen, Flüssigkeitsmangel, fehlende Medikamenteneinnahme oder Herz-Rhythmus-Störungen sein.

 

→ Julia Schwarze: Schluckstörungen, Speichelfluss und Tabletteneinnahme – Welche Hilfen gibt es?
(Powerpointpräsentation, 18 Seiten, PDF, 0.3 MB)

Die Logopädin Julia Schwarze lieferte praktische Hilfe bei Schluckstörungen, Speichelfluss und Tabletteneinnahme indem sie Aspekte des Sprechens und Schluckens bei Morbus Parkinson beleuchtete.

 

→ Dr. Michael Ohms: Neue Entwicklungen in der medikamentösen Therapie
(Powerpointpräsentation, 33 Seiten, PDF, 1.0 MB)

Den Schluss bildete der Vortrag von Dr. med. Michael Ohms, leitender Oberarzt der Neurologie: Er zeigte Neues und Wichtiges zu Parkinson-Medikamenten und Nebenwirkungen auf.

Dr. Schäfer: 200 Jahre Parkinsonkrankheit

Besuch Helios-Kliniken, Bad Berleburg | Vortrag, 26.04.2017

Vom Charcots Rüttelstuhl bis zur Diagnose per Hautbiopsie … Dass die parkinsonsche Krankheit eine alte Erkrankung ist, zeigen schon die Aufzeichnungen indigener Völker. Die Erforschung des Syndroms von dem deutschlandweit etwa 300.000 Menschen betroffen sind, brachte mehrere Nobelpreisträger hervor. Zwar sind einige Behandlungsformen vielversprechend, doch ist Parkinson derzeit noch unheilbar. „Morbus Parkinson ist eine sehr belastende, kontinuierlich fortschreitende Erkrankung“, erläutert Dr. Schäfer und ergänzt: „Betroffene fühlen sich in einem Körper gefangen, der ihnen mit der Zeit immer häufiger den Dienst versagt.“

→ Dr. Schäfer: 200 Jahre Parkinsonkrankheit
(Powerpointpräsentation, 24 Seiten, PDF, 5.2 MB)

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Dr. Fechtrup: Fachbeitrag Herzinsuffizienz

Gruppentreffen Februar | Vortrag, 15.03.2017

In Deutschland leiden 1,8 Millionen Menschen an chronischer Herzschwäche. Dr. med. Christian Fechtrup erläuterte in seiner Präsentation die Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz und gab Tipps für den Alltag. Bei Systolischer Herzschwäche, die schleichend auftritt, hat das Herz eine zu geringe Pumpfunktion, bei diastolischer Herzschwäche, die plötzlich und unerwartet auftritt, entspannt sich der Herzmuskel ungenügend. Ursachen können sein: koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Herzklappenerkrankung, Herzentzündung, ein angeborener Herzfehler, Alkohol oder auch Medikamente. Für die Diagnose ist die Vorgeschichte des Patienten wichtig und das Abhören der Lunge. Inzwischen gibt es deutlich bessere neue Medikamente auf dem Markt die allerdings sehr teuer sind. Früher wurde Schonung empfohlen, heute dagegen richtig dosiertes Ausdauertraining unter ärztlicher Kontrolle.

→ Dr. Fechtrup: Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz
(Powerpointpräsentation, 46 Seiten, PDF, 3.73 MB)

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Dr. Addali: Fachbeitrag Roboterassistierte Chirurgie

Gruppentreffen Februar | Vortrag, 15.02.2017

Dr. Addali, leitender Arzt der Urologie im St. Antonius-Hospital Gronau, erläuterte anhand einer PowerPoint Präsentation die Arbeitsweise von Operationen per Roboter. Bei jeder Operation ist ein Team von Fachleuten erforderlich: für den Platz an der Steuerkonsole, die ähnlich zu handhaben ist wie ein Joystick, an der Arbeitseinheit bei der die Roboterarme am Patienten geführt werden und für die Überwachung am Monitor mit 3-D-Bildern. Die vier Arme des Roboters, die der menschlichen Hand nachempfunden sind, werden durch weniger als 2 cm große Öffnungen an vier feststehenden Punkten in den Körper eingeführt. Das St. Antonius Krankenhaus Gronau besitzt mit vier sogenannten da Vinci-Systemen eines der modernsten Zentren Deutschlands für roboterassistierte Chirurgie und das größte in Europa. Die Schnittführung ist wesentlich genauer und schonender für umliegende Organe und Gefäße als bei einer offenen OP. Die Operationszeiten verkürzen sich, der Genesungsprozess geht wesentlich schneller und der Arzt ermüdet nicht so sehr, gerade bei vielstündigen Operationen.

> Dr. Addali: „Roboterassistierte Chirurgie – Eine neue Ära“
(Powerpointpräsentation, 35 Seiten, PDF, 5.11 MB)

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Leitlinien orientierte Parkinson-Therapie

Gruppentreffen Januar | Vortrag, 18.01.2017

Prof. Greulich ging in seinem Vortrag systematisch vor: Er rief zunächst die Klassifikation der Parkinson-Syndrome  (primär – sekundär, typisch – atypisch) in Erinnerung, wandte sich dann den Kardinalsymptomen (wie Rigor und Ruhe-Tremor) sowie den Begleitsymptomen (wie psychische Symptome und Schlafstörungen) zu.  Auf Interesse stieß auch die Darstellung der vier Schritte der klinischen Parkinson-Diagnostik: Nachweis eines Parkinson-Syndroms, Kriterien für ein typisches Parkinson-Syndrom, Hinweis auf ein atypisches Parkinson-Syndrom, Ausschluss eines symptomatischen Parkinson-Syndroms. Nachdenklich stimmte, dass in der Allgemeinmedizin 47%, in der fachärztlichen Versorgung 25% und selbst bei Spezialisten für Bewegungsstörungen 6-8% der Diagnosen eines Parkinson-Syndroms falsch sind. Er ging auf neueste Erkenntnisse zur Behandlung des Parkinson ein, die in die Leitlinie 2016 eingeflossen sind.

> Prof. Dr. Greulich: „Leitlinien orientierte Parkinson-Therapie“
(Powerpointpräsentation, 31 Seiten, PDF, 1.69 MB)

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Christophorus Kliniken | 8. Dülmener Parkinson-Tag, 11.05.2016

Die Ärzte der Neurologischen Klinik vermittelten neueste Informationen zu Therapiemöglichkeiten in Dülmen. Die Vorträge des Tages stellen uns Dr. Pérez-González und sein Team mit ihren Präsentationsfolien und Skripten zur Verfügung:

ppt_gonzalez05-2016> Dr. Pérez-González
„Parkinsontherapie in den Christophorus-Kliniken Dülmen“

(Powerpointpräsentation, 3 Seiten, PDF, 564 KB)

Chefarzt Dr. Pérez-González berichtete über Entwicklungen der Neurologischen Klinik, die seit dem letzten Besuch der teilnehmenden Selbsthilfegruppen Kreis Steinfurt, Ibbenbüren, Greven, Gronau sowie des VdK Ortsverbandes Burgsteinfurt in den Christophorus-Kliniken vorangebracht wurden. So ist z.B. die Neurologie in das Kompetenznetz Parkinson aufgenommen und eine Ermächtigungsambulanz für Bewegungsstörungen eingerichtet worden.werden müssen.

ppt_canavese05-2016> Dr. Erdélyi-Canavese
„Die Ermächtigungsambulanz für Bewegungsstörungen“

(Powerpointpräsentation, 40 Seiten, PDF, 1 MB)

Oberärztin Dr. Erdélyi-Canavese erläuterte die Arbeit der Ermächtigungsambulanz für Bewegungsstörungen, die sie leitet. Voraussetzungen sind eine fortgeschrittene Erkrankung und/oder eine komplexe Fragestellung (etwa Einsatz von Apomorphin-Pen, Duodopapumpe oder THS).

ppt_strotmann05-2016> Tanja Strotmann
„Schluckstörungen– Die fiberendoskopische
Schluckuntersuchung (FEES)“

(Powerpointpräsentation, 15 Seiten, PDF, 2 MB)

Tanja Strotmann, leitende Logopädin, erklärte die Möglichkeiten der fiberendoskopischen Schluckuntersuchung (FEES). Durch die Parkinson-Erkrankung kommt es häufig zu einem unvollständigen Schluckakt, so dass Reste des Essens in die Luftröhre gelangen können. Es besteht dann die Gefahr, eine Lungenentzündung zu entwickeln. Angepasste Nahrungskonsistenz sowie Verhaltensänderungen (z.B. kleine Bissen, Nachschlucken) helfen, dies zu vermeiden.

ppt_kleen05-2016> Nadine Kleen
„Neurogene Darmfunktionsstörungen bei Parkinson“

(Powerpointpräsentation, 12 Seiten, PDF, 1 MB)

Parkinson-Nurse Nadine Kleen, klärte die Teilnehmer über neurogene Darmstörungen auf, von denen viele Erkrankte betroffen sind. Im Vordergrund steht dabei die Verstopfung. Ballaststoffe, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Bewegung, Medikamente, spezielle Massagetechniken sowie die anale Irrigation (Einläufe) können für Abhilfe sorgen.

ppt_overbeck05-2016> Dipl.-Psych. Jeannette Overbeck
„21. Fachtagung „Morbus Parkinson und Psychologie“

(Powerpointpräsentation, 14 Seiten, PDF, 989 KB)

Jeannette Overbeck, Klinische Neuropsychologin, berichtete über Inhalte einer Psychologenfachtagung zum Thema Parkinson, die im April stattfand. Frau Overbeck wurde Anfang des Jahres in den psychologischen Beirat der Deutschen Parkinson Vereinigung gewählt und gewährleistet damit, dass die Klinik im Bereich Parkinson fachlich immer auf dem neuesten Stand ist.