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NACHRICHTEN 2010

Ehrungen bei der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt

Parkinsongruppe stimmt sich auf Weihnachten ein

Patientenentschädigung ist unbefriedigend geregelt

dPV Regionalgruppe Kreis Steinfurt beim „Anstoß Parität“

Parkinson: Eine Krankheit kommt selten allein

Gut informiert, besser leben
Parkinsonpatienten zur Fortbildung in Hamm

3000 Euro Förderung für Tontechnik vom Kreis Steinfurt

Eine Sprechstunde in Sachen Gesundheitspolitik - Jens Spahn und Wolfgang Zöller in Ahaus

Parkinsongruppen und VdK besuchen Maria-Josef-Hospital Greven

Patientenbeteiligung bedingt Patienten-Information

Möglichkeiten der Zusammenarbeit für Pflegeberatung erörtert

Gemeinsam unterwegs zum Zwillbrocker Venn

Parkinsonpatienten sprachen über Diabetes

Sommerfest mit Schifffahrt

Jubiläumsveranstaltung:
10-jähriges Bestehen der Regionalgruppe

Ausflug: Naturagart-Park, Seerosencafé in Ibbenbüren-Dörenthe

Klinische Behandlung und Verlauf atypischer Parkinsonsyndrome

Stärkung der Patientenrechte – Ein unendliches Politikermärchen?

Parkinsongruppe auf Rügen

„Mein Arzt sagt, ich bin zu teuer“ oder: Der chronisch kranke Patient im Praxisalltag

Norbert Klapper, Vorsitzender der Kreisgruppe Steinfurt des Paritätischen, verstärkt Leitungsteam

Wie bleibt Gesundheit bezahlbar? Wir fordern mutige Konzepte statt „sweet lies“ !

Patientennetzwerk für den Kreis Steinfurt

Morbus Parkinson: Pflegebedürftigkeit verändert alles

300 Euro Spende für Parkinson-Gruppe

Treffen der Parkinsongruppen im Coldinne Stift Rheine

Parkinsonpatienten zwischen Politik und Medizin

Parkinsongruppe in Bewegung

Erste gemeinsame Veranstaltung war ein voller Erfolg

Seit 10 Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem VdK Burgsteinfurt

ältere Nachrichten ...

2007 bis 2009

Tagungen, Aktionen, Reisen und
die Gesundheitsreform ...

 

Ehrungen bei der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt

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In Anwesenheit der Mitglieder des Leitungsteams der Regionalgruppe Kreis Steinfurt der Deutschen Parkinson Vereinigung, (v. l.) Dorothea Stauvermann und Herbert Weitemeier, ehrten Bürgermeisterstellvertreter Heinz Hille und Norbert Klapper (r.) Norbert Hülswitt, sowie Margret und Reiner Krause für ihre über zehnjährige ehrenamtliche Arbeit für die Regionalgruppe, die dem Paritätischen angehört.

Seit der Gründung der Regionalgruppe Kreis Steinfurt der Deutschen Parkinson Vereinigung im Jahre 2000 gehören ihre Mitbegründer Margret und Reiner Krauße sowie Norbert Hülswitt dem Leitungsteam an. Für ihr außergewöhnliches Engagement wurden sie nun mit der silbernen Ehrennadel des Paritätischen ausgezeichnet. Kreisgruppenvorsitzender Norbert Klapper, der gemeinsam mit Steinfurts stellvertretendem Bürgermeister und Schirmherrn der Parkinson Gruppe, Heinz Hille, die Ehrung vornahm, würdigte die Verdienste der Geehrten, die ihre Regionalgruppe zu der nach seiner Überzeugung erfolgreichsten mindestens in Nordrhein-Westfalen gemacht haben.

Über die klassische Arbeit hinaus verwies er beispielhaft darauf, dass die Regionalgruppe über einhundert Fördermitglieder gewonnen habe, im Vergleich zu etwa eintausend im gesamten Bundesverband. Auch habe man erkannt, wie wichtig Vernetzung sei und daraus die richtigen Schlüsse gezogen. Bereits seit geraumer Zeit bestehe eine enge Kooperation mit dem Ortsverband Burgsteinfurt des VdK. Vor wenigen Wochen sei als neue Kooperationspartnerin die Gruppe Münster der Herztransplantierten hinzu gekommen. Eine kluge Strategie nannte Norbert Klapper das, denn egal um welche chronische Erkrankung, egal um welche Selbsthilfegruppe es gehe, gebe es ein Bündel übereinstimmender Interessen und was liege näher, als sie auch gemeinsam zu verfolgen. Die große Teilnehmerzahl an den monatlichen Treffen der Regionalgruppe sei Ausdruck sowohl der Qualität des Angebotes als auch der guten Atmosphäre innerhalb der Gruppe.

(NK, 17.12.2010)

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Parkinsongruppe stimmt sich auf Weihnachten ein

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Der Shanty-Chor Stormvogel begeistert mit weihnachtlichen Seemannsliedern.

Zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest und das Neue Jahr hat sich die dPV Regionalgruppe Kreis Steinfurt kräftige Unterstützung geholt. Am vergangenen Samstag begeisterte im Landgasthof Teepe der Shanty-Chor Stormvogel mit weihnachtlichen Seemannsliedern die Gruppenmitglieder und ihre Gäste. Dazu zählten neben dem Schirmherrn Heinz Hille, dem 1. stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Steinfurt, dessen Frau auch Repräsentanten befreundeter Parkinsongruppen aus Gronau und Unna. Seinen Mitstreitern im Leitungsteam, den Förderern der Parkinsongruppe und vor allem seiner Frau sprach Reiner Krauße seinen Dank für die großartige Unterstützung im Jahr 2010 aus.

Doch nicht die Festreden standen im Vordergrund dieser besinnlich fröhlichen Adventsfeier. Bei Kaffee und Kuchen, Weihnachtsliedern und Gesprächen mit Freunden, erlebten die Gruppenmitglieder und ihre Gäste einmal mehr, wofür die Parkinsongruppe steht: Eine Gemeinschaft, in der Freundschaften ebenso wachsen, wie Mut und Zuversicht, die bei den schweren Handicaps, die diese Krankheit mit sich bringt, schon mal verloren gehen können. Die Selbsthilfegruppe sorgt mit Informationen, konkretem Rat und zielorientierter Hilfe dafür, dass die Betroffenen und ihre Angehörigen nachhaltig gestärkt werden.

(JT, 11.12.2010)

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Patientenentschädigung ist unbefriedigend geregelt

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MdB Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90 / Die Grünen) begrüßte zu der von ihrer Fraktion ausgerichteten Fachtagung um Patientenrechte Norbert Klapper (r) und Reiner Krausse (l.) aus dem Kreis Steinfurt.

Dass sie sich mit ihrem Vorhaben, im Kreis Steinfurt ein Patientennetzwerk zu gründen, auf dem richtigen Weg befinden, bestätigte sich für Reiner Krauße von der Deutschen Parkinson Vereinigung e.V. Regionalgruppe Kreis Steinfurt und Norbert Klapper, Vorsitzender des Paritätischen im Kreis Steinfurt, anlässlich der Fachtagung „PatientInnen stärken – Plädoyer für mehr Patientenrechte“, zu der die Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen nach Berlin eingeladen hatte. Dort wurde überdeutlich, dass wie die Entschädigung von Missbrauchsopfern, auch die Entschädigung von Patienten nach einem Behandlungsfehler höchst unbefriedigend geregelt ist.

Ein Problem ist inzwischen beseitigt: Sah sich der behandelnde Arzt nach einem Behandlungsfehler aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen mit seiner Versicherung zu einem „Quasi-Redeverbot“ verdonnert, heißt es seit 1.1.2008 im Versicherungsvertragsgesetz: “Eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer nicht zur Leistung verpflichtet ist, wenn ohne seine Einwilligung der Versicherungsnehmer den Dritten (Patienten) befriedigt oder dessen Anspruch anerkennt, ist unwirksam.“ Diese so genannte Obliegenheitsverletzung gibt es also nicht mehr. Ist aber ein Behandlungsfehler unterlaufen und auch ein Schaden eingetreten, gilt es, den ursächlichen Zusammenhang zwischen Fehler und eingetretenem Schaden nachzuweisen, und zwar mit 100-prozentiger Sicherheit. Und daran scheitert es in der überwiegenden Anzahl der Fälle, weil Gutachter sich oft nur zu 60 – 80-prozentiger Sicherheit durchringen.

Hier könnte die Einführung einer so genannten Proportionalhaftung (anteilmäßige Haftung) helfen, wie sie auch von Richtern seit geraumer Zeit gefordert wird. Auch die hohen Prozesskosten schrecken ab, denn sie belaufen sich im Falle des Unterliegens schnell auf 10.000 € und mehr. Nur so ist zu erklären, dass etwa beim Landgericht München 1 in 2009 nur 270 derartige Verfahren stattfanden, führte dessen Vorsitzender Richter Dr. Steiner aus. Eine Verbesserung der Position des geschädigten Patienten ist mit erheblichen Kosten für die Versicherung des Arztes verbunden und deshalb auch mit erheblich höheren Versicherungsbeiträgen der Ärzte und Kliniken. Diese Erfahrung haben in jüngster Zeit die Hebammen gemacht, ohne dass ihnen geholfen wurde. Dass die bisherige Rechtslage zu erheblichen Benachteiligungen für betroffene Patienten führen kann, die womöglich – abgesehen von den gesundheitlichen Folgen – wirtschaftlich ruiniert sind, wird vom Gesetzgeber bislang bewusst in Kauf genommen. Patientennetzwerke sind unverzichtbar, da sind sich Norbert Klapper und Reiner Krauße sicher.

(NK, 3.12.2010)

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dPV Regionalgruppe Kreis Steinfurt beim „Anstoß Parität“

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Die Mitglieder der dPV Regionalgruppe Kreis Steinfurt freuten sich beim „Anstoß Parität“ über das unvorhergesehene Wiedersehen mit der in Metelen wohnhaften Landesministerin Dr. Schwall-Düren.
Norbert Hülswitt, Doris Overesch, Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren, Norbert Klapper, Cord Wellhausen (Landesvorsitzender des Paritätischen), Erika Hergemöller, Lucia Rawert, Margret und Reiner Krauße, Heidi Thihatmer (v. links). Foto: Jörg Lange.

„Ausgrenzung verhindern, Perspektiven schaffen“ lautete das Thema beim diesjährigen „Anstoß Parität“ in Düsseldorf. In Vertretung des erkrankten Arbeitsministers sprach auf der Veranstaltung, an der auch einige Mitglieder der dPV Regionalgruppe Kreis Steinfurt teilnahmen, die Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren. Sie stellte dar, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht, dass verstärkter Mitteleinsatz für mehr Bildung erforderlich ist. Wichtig sei, auch behinderte Menschen mit einzubeziehen und für Perspektiven mit Entwicklung und Teilhabe zu sorgen.

Dr. Ullrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen, betonte, dazu gebe es keine Alternative. Er verwies darauf, dass vor ein paar Jahren noch ein Großteil der Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen waren, sich nur etwa sechs Monate in dieser Situation befanden, die Betroffenen also eine Perspektive hatten. Das sei heute nicht mehr in dem Maße der Fall. Etwa die Hälfte der „Hartz IV“-Empfänger lebten bereits fünf Jahre und länger abhängig von Sozialleistungen.

(NK, 23.11.2010)

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Parkinson: Eine Krankheit kommt selten allein

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Vortrag von Dr. med. Siebecker

Die Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt setzte ihre Reihe medizinischer Vortragsveranstaltungen am 17. November mit einem Vortrag von Dr. med. Frank Siebecker, Facharzt für Neurologie aus Telgte, fort. Vor über 60 Mitgliedern berichtete er über einen Problemkreis, von dem fast alle Parkinsonpatienten betroffen sind: Eine Krankheit kommt selten allein.

Neben der Parkinsonerkrankung leiden die Betroffenen häufig chronisch an weiteren internistischen Erkrankungen. Für Ärzte und Patienten ist dies eine besondere Herausforderung, weil die unterschiedlichen Medikamente für die jeweiligen Erkrankungen sich gegenseitig negativ beeinflussen können. Dr. Siebecker gab in seinem interessanten und informativen Vortrag zahlreiche Hinweise, worauf die betroffenen Patienten besonders achten müssen.

(RK, 18.11.2010)

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Gut informiert, besser leben
Parkinsonpatienten zur Fortbildung in Hamm

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Vortrag zum Parkinsontag in der St. Barbara Klinik, Hamm-Heesen

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Dr. med. Ralph Lehrke und Dr. med. Klaus Rieke

"Der Morbus Parkinson ist nicht heilbar, aber wer die Möglichkeiten der modernen Medizin richtig nutzt, hat eine gute Chance, seinen Alltag zu erleichtern", erklärt Reiner Krauße, Leiter der DPV Regionalgruppe Kreis Steinfurt. Aus diesem Grund bietet seine Selbsthilfegruppe regelmäßig ihren Mitgliedern medizinische Informationen durch anerkannte Spezialisten aus der Region. Um Fachleute für die eigene Krankheit zu werden, macht sich die DPV Regionalgruppe auch schon mal auf den Weg.

Am Dienstag startete die Gruppe mit 37 Interessierten zum Parkinson-Tag nach Hamm- Heessen in die St. Barbara-Klinik. Unter der Leitung von Dr. Ralph Lehrke, Chefarzt an der St. Barbara Klinik, erlebte die Gruppe gemeinsam mit 160 weiteren Betroffenen einen Patienten-Kongress, der wertvolle Hinweise auf das Leben mit Parkinson bot. U. a. wurden auch die Möglichkeiten zur Operation der Erkrankung ausführlich erläutert. Es konnte schlüssig gezeigt werden, dass heutzutage diese Operationen an spezialisierten Zentren nur noch mit einem minimalen Risiko behaftet sind und viele Patienten bei ihren Symptomen eine deutliche Verbesserung erfahren.

Reiner Krauße sieht in der Arbeit der Selbsthilfegruppe nicht allein den direkten Nutzen für die Gruppenmitglieder: "Der Morbus Parkinson ist mit all seinen Auswirkungen für das Gesundheitssystem eine sehr teure Erkrankung. Wir möchten mit unseren Gruppenaktivitäten zum verantwortungsvollen Umgang mit den finanziellen Ressourcen des Gesundheitssystems und mit Informationen zu einer an die Krankheit angepassten Lebensweise unseren Beitrag als verantwortungsvolle Patienten leisten."

(JT, 12.11.2010)

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3000 Euro Förderung für Tontechnik vom Kreis Steinfurt

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Mitglieder des Leitungsteams und Unterstützer von links nach rechts: Heribert Sippel, Margret Krauße, Rotraud Sippel, Anja Jüttemann, Dorothea Stauvermann, Norbert Hülswitt, Landrat Thomas Kubendorff, Schirmherr Heinz Hille, Regionalleiter Reiner Krauße, Musik- und Tonmeister Reinhard Gremme

Im Kreishaus bekam gestern die Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt zur Freude aller Mitglieder von Landrat Thomas Kubendorff einen großen Förderscheck überreicht.

Die Gesellschaft zur Förderung gemeinnütziger Zwecke im Kreis Steinfurt mbH unterstützt mit einer Spende von 3000 Euro die Anschaffung von drei Funkmikrofonen, einem CD-Player und einer gut zu transportierenden PA-Anlage. Die Ausstattung wird in der Selbsthilfegruppe von Reinhard Gremme betreut, der dafür das Know-How und ein Händchen für Musik hat. Die sehr gute Zusammenarbeit ermöglicht, dass auch der VdK Sozialverband Ortsgruppe Burgsteinfurt die Anlage mit nutzen wird.

Für die öffentlichen Veranstaltungen der Parkinsongruppe mit mehr als 100 Teilnehmern muten sich die aktiven Helfer einen hohen technischen und logistischen Aufwand zu. Die Tonübertragung hat einen wesentlichen Anteil für das Gelingen: Die Betroffenen können oft nicht mehr so gut kommunizieren, die Krankheit bringt eine heisere Stimmlage und Sprech- und Schluckstörungen mit sich. Damit trotzdem die Kommunikation in großem Rahmen funktioniert und auch jeder alles gut verstehen kann, ist eine professionelle Tonübertragung mit Mikrofonen nötig.

(MRK, 11.11.2010)

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Eine Sprechstunde in Sachen Gesundheitspolitik
Jens Spahn und Wolfgang Zöller in Ahaus

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Foto: Wolfgang Zöller und Jens Spahn in Ahaus mit Vertreterinnen und Vertretern der Selbsthilfe aus den Kreisen Borken und Steinfurt

Gerade im Rahmen der Integrationsdebatte oder in Sachen „Stuttgart 21“ hört man immer wieder den Vorwurf, dass sich die im weiten Berlin sitzenden Politiker zu wenig um die Meinung des Volkes kümmern und Wünsche und Ansichten der Bürger entweder nicht kennen oder ignorieren. Das solche Vorwürfe nicht immer zutreffend sind, war am 14. Oktober im Restaurant zur Stadthalle in Ahaus zu erleben. Jens Spahn, Mitglied des Deutschen Bundestages und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion brachte einen hochkarätigen Gast mit in seinen Wahlkreis nach Ahaus: Wolfgang Zöller, MdB. Als Patientenbeauftragter der Bundesregierung sucht der CSU-Politiker Wolfgang Zöller den Kontakt zu den Versicherten und Patienten. Er setzt sich für das Recht auf umfassende und unabhängige Beratung und objektive Information durch Leistungserbringer, Kostenträger und Behörden im Gesundheitswesen ein.

Besonders wichtig – und das machte er im Gespräch deutlich, ist für ihn die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei Fragen der Sicherstellung der medizinischen Versorgung. Sollte ihm das gelingen, hätte er wirklich größte Anerkennung der Patienten verdient. Denn bisher dürfen die Patienten zwar mitreden, wenn es darum geht, auf welche Leistungen des Gesundheitssystems sie Anspruch haben, aber sie dürfen nicht mitentscheiden. Diese Entscheidungen treffen allein die Krankenkassen und die Ärzte.

Um diese und andere Themen, wie z.B. die Selbsthilfeförderung oder die Notfallversorgung, ging es in der Gesprächsrunde, zu der Jens Spahn die Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfe aus den Kreisen Borken und Steinfurt eingeladen hatte. Die beiden Politiker hörten zu, erklärten, diskutierten und waren wirklich ganz nah an den Bürgern. Das ganze hatte nur einen kleinen Schönheitsfehler: Viel zu wenig Vertreter der Selbsthilfe sind dieser Einladung gefolgt.

Fazit: Wer die Chance zum Dialog mit unseren Politikern nicht nutzt, sollte am Ende nicht die Meinung vertreten, dass die Politiker keine Ahnung hätten, wo den Bürgerinnen und Bürgern der Schuh drückt. Die dPV Regionalgruppe Kreis Steinfurt hat mit drei Mitgliedern des Regionalleiterteams an dieser Veranstaltung teilgenommen und mit Freude die Chance zum Dialog genutzt. Danke Jens Spahn und Wolfgang Zöller!

Margret und Reiner Krauße, Herbert Weitemeier, Norbert Hülswitt, Joachim Trauboth

(19.10.10)

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Parkinsongruppen und VdK besuchen Maria-Josef-Hospital Greven

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Foto: Dr. Burkhard Greulich und Josef Hüsing stellen das Maria-Josef-Hospital Greven vor.

Wer geht schon gerne freiwillig ins Krankenhaus? Rund 50 Mitglieder der Parkinson Regionalgruppen Kreis Steinfurt und Gronau sowie Mitglieder des VdK Burgsteinfurt besuchten am Mittwoch, den 13. Oktober das Maria-Josef-Hospitals Greven, um sich über die Qualität und die Leistungen dieses Krankenhauses zu informieren. Denn: Im akuten Krankheitsfall muss immer alles schnell gehen. Aber welches Krankenhaus bietet für die eigene Erkrankung die passende Spezialversorgung und ist dazu noch im Nahraum? Da ist es gut, informiert zu sein und gleich die möglichen Orte im Visier zu haben.

Die Gastgeber, Verwaltungsleiter Josef Hüsing und der ärztliche Direktor Dr. Burkhard Greulich, berichteten zusammen mit dem Pflegepersonal über die Angebote des Krankenhauses und stellten die fachlichen Abteilungen heraus. So ist zum Beispiel das Maria-Josef-Hospital ein Standort des Brustzentrums Nordmünsterland, dessen Schwerpunkt eine möglichst schonende Therapie von Brustkrebs ist. In der Inneren Medizin haben sich dort neben der Allgemein- und Unfallchirurgie mit der Visceralchirurgie und der Endoprothetik (Gelenkersatzchirurgie) zwei weitere Schwerpunkte herausgebildet.

Der Nachmittag war informativ und gab gute Einblicke, alle hatten für die Wünsche und Erwartungen der Besucher ein offenes Ohr. Nicht zuletzt bei den oft unüberschaubaren Angeboten des Gesundheitssystems und für viele Entscheidungen, die mit Kosten einhergehen, war das ein lohnender Austausch für beide Seiten.

(MRK, 15.10.2010)

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Patientenbeteiligung bedingt Patienten-Information

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Foto (von Henry Herrmann):
Vortrag von Prof. Dr. Joachim Kugler, Medizinische Fakultät der Technischen Universität Dresden beim 17. vfa-Round-Table in Berlin

Der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) hatte zum Thema „Stärkung der Patientenrechte als Schlüssel zur Verbesserung der Versorgung“ zu einer Konferenz als „Runden Tisch“ geladen. Der 17. vfa-Round-Table für Patienten-Selbsthilfegruppen fand am Freitag, den 24. September, in Berlin statt. Norbert Klapper und Reiner Krauße waren dabei: Vertreter von Patientenorganisationen diskutierten mit Vortragenden aus Wissenschaft und Politik, mit Kassenvertretern und Vertretern des vfa.

Besonders hervorheben möchten wir den Vortrag von Prof. Dr. Joachim Kugler, Medizinische Fakultät der Technischen Universität Dresden. Er referierte über „Anspruch und Wirklichkeit in der Versorgung der Patienten“ zwischen denen für ihn eine große Lücke klafft. Er bezeichnete die Selbsthilfe als den „schlafenden Riesen im Gesundheitssystem“ und forderte, den Patienten und seine Organisationen stärker zu integrieren, um die Schwachstellen des Versorgungssystems zu beseitigen.

Aber er stellt auch heraus: Mitwirkung und Befolgung vereinbarter Therapien zwischen Arzt und Patient sind ein ernst zunehmendes Problem. Unter dem Begriffen Compliance (kooperative Verhalten des Patienten) und Adhärenz (Einhaltung der gesetzten Therapieziele) zeigte er auf, das ca. 40-50% der Medikamente nicht so eingenommen oder verschrieben werden, dass die anvisierten Therapieziele erreicht werden!

Allerdings betont er: Erst das Wort, dann die Arznei. In der kurzen Zeit der Arzt-Patienten-Gespräche fehlen umfassende Information und Zuwendung. Zufriedene und aufgeklärte Patienten verhalten sich wohl anders…

In der Podiums- und Plenumsdiskussion herrschte Einigkeit darüber, dass die Patienten stärker in das Versorgungssystem eingebunden werden müssen und Schulungen und Informationen, auch über Arzneimittel, den Patienten befähigen, seine Rolle als Marktteilnehmer wahrzunehmen.

Der Patienten-Round-Table ermöglichte Austausch zwischen Patientenselbsthilfe-Organisationen und der anderen Seite im Gesundheitswesen. Er hilft, die Position des jeweils anderen differenzierter zu verstehen und gemeinsame Positionen zu identifizieren, da sind wir mit dem vfa d’accord.

Weitere Information:
http://www.vfa.de/de/patienten/artikel-patienten/patientenbeteiligung-bedingt-patienten-information.html

(MRK, 13.10.2010)

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Möglichkeiten der Zusammenarbeit für Pflegeberatung erörtert

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Foto (v. l.):
Dorothea Stauvermann, Anja Palesch, Reiner Krauße und Norbert Klapper diskutierten die Möglichkeiten der Zusammenarbeit des Patientennetzwerks Kreis Steinfurt mit „Compass“, der Pflegeberatung der privaten Pflegeversicherer.

Dorothea Stauvermann (VdK Burgsteinfurt), Reiner Krauße (Deutsche Parkinson Vereinigung e.V., Regionalgruppe Kreis Steinfurt) und Norbert Klapper (Paritätischer) trafen sich als Initiatoren des noch in der Entstehungsphase befindlichen Patientennetzwerks Kreis Steinfurt mit Anja Palesch von „Compass", um die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu erörtern.
„Compass“ betreibt im Auftrag aller 47 privaten Pflegeversicherungen die gesetzlich vorgesehene Pflegeberatung. Diese Konstruktion, dass nämlich die Kostenträger (Pflegekassen) die Beratung nicht selbst durchführen, findet die Zustimmung der Patientenvertreter, die genau hinsehen, wenn sich bei den Akteuren im Gesundheitswesen Interessenkollisionen abzeichnen. Das Gespräch führte zu der Erkenntnis, dass nichts gegen eine Zusammenarbeit spricht, sie vielmehr sehr sinnvoll ist. Angedacht ist, die Kooperation mit einer öffentlichen Informationsveranstaltung für Versicherte und Patienten zu beginnen, bei der neben „Compass“ auch den Pflegestützpunkten im Kreis Steinfurt Gelegenheit gegeben werden soll, sich vorzustellen.

(NK, 11.10.2010)

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Gemeinsam unterwegs zum Zwillbrocker Venn

FotoAm Donnerstag führten die Mitglieder des VdK Ortsverband Burgsteinfurt und des Deutschen Parkinson Verbandes Regionalgruppe Kreis Steinfurt gemeinsam eine weitere Halbtagsfahrt durch.  Ziel war das Zwillbrocker Venn bei Vreden.

Trotz des zeitweise sehr starken Regens ließen es die Teilnehmer der Fahrt nicht nehmen, nach dem Kaffeetrinken die Schönheiten des Zwillbrocker Venn trockenen Fußes zu besichtigen. Immer wieder sehenswert ist die Barocke Kirche mit ihren schönen Außenanlagen oder auch der See mit seiner großartigen Vogelwelt.

Auf der Rückfahrt kehrten die Teilnehmer im Landgasthof Teepe ein, um den regenreichen Tag in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.

(JT, 26.08.2010)

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Parkinsonpatienten sprachen über Diabetes

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Dr. med. Peter Krege, Arzt für Innere Medizin und Diabetologie
am Marienhospital in Emsdetten

„Eine Krankheit kommt selten allein!“ Das wissen ältere Menschen und vor allem auch Patienten mit Morbus Parkinson. Denn der Diabetes mellitus gehört zu den am weitest verbreiteten Erkrankungen in unserer Gesellschaft. Die Kunst eines Arztes besteht bei der Therapie darin, nicht die einzelne Erkrankung des Patienten isoliert zu betrachten, sondern das komplexe Krankheitsgeschehen im Blickfeld zu haben. Bei Patienten mit Morbus Parkinson ist das eine besondere Herausforderung. Denn die medikamentöse Therapie des Diabetes kann sich auf die Parkinsonsymptomatik auswirken.

Einen spannenden Vortrag von Dr. med. Peter Krege, Arzt für Innere Medizin und Diabetologie am Marienhospital in Emsdetten, erlebten die Mitglieder der DPV Regionalgruppe Kreis Steinfurt und Gäste des Sozialverbandes VdK Burgsteinfurt. Er informierte über "Neue Entwicklungen in der Diabetologie".

(JT, 18.08.2010)

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Sommerfest mit Schifffahrt:
Gemeinsamer Ausflug der Parkinson-Regionalgruppen Kreis Steinfurt und Gronau

FotoDie DPV Regionalgruppe Kreis Steinfurt hat mit einem  Ausflug die Feierlichkeiten zu ihrem 10-jährigen Jubiläum abgeschlossen - ganz ohne Politikprominenz, Reden und Grußworte. Mit 70 Mitgliedern aus dem Kreis Steinfurt und Gronau war man unter sich. Das Reiseziel Hannekenfähr und die Schifffahrt auf dem Dortmund-Ems-Kanal waren bei dem heißen Wetter richtig gewählt. Bei Kaffee und Kuchen und fröhlicher Stimmung blickte man zufrieden zurück auf die 10-jährige Geschichte der Selbsthilfegruppe und den offiziellen Festakt am 14. Juli im Landgasthof Teepe. 

(JT, 21.07.2010) 

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Jubiläumsveranstaltung: 10-jähriges Bestehen der Regionalgruppe

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Die Gruppe mit Ehrengästen, u.a. vorne im Bild Hans H. Lindhof, Bernhard Hembrock, Jens Spahn (MdB), Olaf Rose und Claudia Bögel (MdB)

Wie schnell die Zeit vergeht: Am Mittwoch, den 14. Juli 2010 haben wir im Landgasthaus Teepe mit zahlreichen Ehrengästen das 10-jährige Bestehen der Regionalgruppe Kreis Steinfurt gefeiert.

Über 100 Mitglieder waren der Einladung zum Fest gefolgt und waren Teil eines nicht ganz alltäglichen Gruppentreffens mit vielen, lieben Beiträgen unserer Gastredner. Wir wurden reich beschenkt und haben zurückgeblickt auf die Anfänge der Gruppe und die enorme Entwicklung in den letzten Jahren.

Für alle Mitglieder, die nicht teilnehmen konnten, für alle Beteiligten und Interessierte wollen wir mit dieser Festschrift den Anlass in Erinnerung halten: Fotografien vom Festtag, Redebeiträge und Grußworte, Geschenke und Mitwirkende bilden einen Eindruck ab von unserem geselligen Sommernachmittag.

Festschrift zum 10-jährigen Bestehen (30 Seiten, PDF, 3.2 MB)

(MRK, 28.07.10)

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Ausflug: Naturagart-Park, Seerosencafé in Ibbenbüren-Dörenthe

Der Sozialverband VdK Ortsverband Burgsteinfurt hat zusammen mit der dPV- Regionalgruppe Kreis Steinfurt eine Halbtagsfahrt durchgeführt: Ziel war das NaturaGart Gelände in Ibbenbüren-Dörenthe.

In einer sehr informativen Führung durch das Gelände mit den verschiedenen Teichen und Aquarien und einem neuerbauten Taucherzentrum wurden die verschiedenen Möglichkeiten dort vor Ort vorgestellt, z.B. Schnuppertauchen, bei dem eine Person zusammen mit einem Tauchlehrer die Unterwasserwelt dort kennenlernen kann. Anschließend genossen wir unter Palmen sitzend Kaffee und Kuchen und natürlich auch bei den tropischen Temperaturen die verschiedenen Kaltgetränke ...

(JT, 1.07.2010)

Klinische Behandlung und Verlauf atypischer Parkinsonsyndrome

Je mehr Wissen man über seine Krankheit hat, desto besser kann man mit ihr umgehen. Deshalb tut die Regionalgruppe Kreis Steinfurt alles dafür, ihre Mitglieder zu "Spezialisten in eigener Sache" zu machen.

Mit Dr. med.Pablo Pérez-Gonzaléz, dem stellvertretenden Chefarzt Neurologie des Herz-Jesu- Krankenhaus Münster-Hiltrup, erlebten die zahlreich anwesenden Mitglieder einen außerordentlich erfahrenen Referenten.

Er stellte das schwierige Thema "Klinische Behandlung und Verlauf atypischer Parkinsonsyndrome" verständlich dar. Alle Fragen dazu wurden von Dr. Pérez-Gonzaléz gerne beantwortet.

(JT, 23.06.2010)

Stärkung der Patientenrechte – Ein unendliches Politikermärchen?

Wenn es um die Stärkung der Patientenrechte geht, dann kann man getrost sagen, dass die dPV-Regionalgruppe Kreis Steinfurt ein unermüdlicher Streiter ist. Und das aus gutem Grund: Die Versicherten füllen mit ihren Krankenkassenbeiträgen einen riesigen Finanztopf. Aber an den Entscheidungen, wer aus diesem Topf gespeist wird, sind die Versicherten und Patienten nicht mit Stimmrecht beteiligt. Wofür das Geld der Versicherten ausgegeben wird entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ...

DISKUSSIONSBEITRAG Juni 2010 (PDF, 2 Seiten)

(JT, 16.06.2010)

Parkinsongruppe auf Rügen

30 Mitglieder der Parkinson-Selbsthilfegruppen Kreis Steinfurt, Rheine und Gronau haben sich dieses Jahr zu einer mehrtägigen Busreise nach Rügen aufgemacht.

Die Reisegruppe war begeistert von den zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Insel: Vom Schiff aus wurden die Kreidefelsen mit dem Königsstuhl und Kap Arkona besichtigt. Auch eine Planwagenfahrt auf der wunderschönen Insel Hiddensee und eine Fahrt mit dem Rasenden Roland standen u.a. auf dem Programm.

Zufrieden und gut gelaunt vergingen die Tage vom 06. bis 10. Juni 2010 wie im Flug ...

(JT, 16.06.2010)

„Mein Arzt sagt, ich bin zu teuer“ oder:
Der chronisch kranke Patient im Praxisalltag

Wir waren im Oktober 2009 zu einem Round Table der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zum Thema "Der teure Patient in der Arztpraxis" eingeladen. Die Ergebnisse des Workshops mit Ärzten und Selbsthilfevertretern sind jetzt dokumentiert und erörtern die Probleme im Praxisalltag. Konsens ist, dass eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Arzt und Patient wesentlich ist. Und: Wir brauchen ein Stimmrecht der Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss, bei dem die Ärzte unterstützen!

Auszug aus der Tagungsdokumentation des 6. Round Table der Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe mit den Selbsthilfeorganisationen am 31. Oktober 2009 in der WestLB in Dortmund.
"Steigende Versorgungslast - sinkende Versorgungskraft?"

>> Text lesen (PDF) ...

(JT, 16.06.2010)

Norbert Klapper, Vorsitzender der Kreisgruppe Steinfurt des Paritätischen,
verstärkt Leitungsteam

Lieber Norbert Klapper,

willkommen im Team! Wir freuen uns sehr, das Du unser Leitungsteam verstärkst. Zukünftig wirst Du den Aufgabenbeich Soziale Projekte in der DPV Regionalgruppe Kreis Steinfurt übernehmen. Wir können uns keinen vorstellen, der dafür besser geeignet ist als Du. Als Vorsitzender der Kreisgruppe Steinfurt des Paritätischen verfügst Du über die Erfahrung und die Kontakte, die wir brauchen, um über unseren "Tellerand" hinaus zu schauen, wenn es darum geht, solche Projekte zu planen und realisieren, um die Lebenssituation nicht nur unserer Mitglieder zu verbessern. Als Mitglied und Freund unserer Regionalgruppe bringst Du alle menschlichen Eigenschaften mit, die eine angenehme Zusammenarbeit Wirklichkeit werden läßt. Wir freuen uns auf Dich!

(JT, 5.06.2010)

Wie bleibt Gesundheit bezahlbar?
Wir fordern mutige Konzepte statt „sweet lies“ !

Jahrzehntelang haben die Politik und Krankenkassen die Versicherten und Patienten darin bestärkt, dass wir in Deutschland eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau mit Vollkaskoanspruch genießen dürfen. Dass dieses nicht stimmt, bemerkt die Mehrzahl der Bevölkerung, nämlich die Gruppe der gesunden Versicherten, nicht. Wohl aber spüren die chronisch Kranken und die ältere Bevölkerung - und vor allem auch ihre behandelnden Ärzte -, dass es erhebliche Widersprüche zwischen den Darstellungen der Politiker, der Krankenkassenwerbung und dem erlebten Praxisalltag von Ärzten und ihren Patienten gibt.

Als ehrenamtlich tätige Leiter einer Selbsthilfeorganisation fürchten wir, dass unter den zurzeit bestehenden Denk- und Handlungsgewohnheiten das Versorgungsniveau der Bevölkerung immer weiter sinken wird und es denen, die die Versorgung leisten sollen, immer schlechter gehen wird.

Als Beitrag zur Debatte „Wie bleibt Gesundheit bezahlbar?“ in Gesundheit und Gesellschaft, Ausgabe 11/09, 12. Jahrgang, haben wir unsere Beobachtungen formuliert und stellen den Aufsatz mit Forderungen zur Lösung zur Diskussion.

Text lesen ... (PDF, 3 Seiten)

(JT, 27.05.2010)

Patientennetzwerk für den Kreis Steinfurt

Sie berieten über die Gründung eines unabhängigen Patientennetzwerks im Kreis Steinfurt: (v.l.) Dr. Susanne Angerhausen (PatientInnen-Netzwerk NRW), Klaus Bremen (Paritätischer NRW), Reiner Krauße und Joachim Trauboth (Deutsche Parkinsonvereinigung e.V. Regional-gruppe Kreis Steinfurt), Dorothea Stauvermann (VdK), Norbert Klapper (Paritätischer KG Steinfurt).

Sieht man sich im Internet um, findet man eine Vielzahl von Organisationen, die sich als Interessenvertreter von Patientinnen und Patienten darstellen. Insbesondere wenn das Organisationen oder Personen von sich behaupten, die ein eigenes wirtschaftliches Interesse auf dem Gesundheitsmarkt verfolgen, was meistens der Fall ist, ist Aufmerksamkeit geboten, denn in aller Regel werden die Versicherten und die Patienten selbst an jener Interessenvertretung gar nicht beteiligt.

Paritätischer, VdK und Parkinsonvereinigung Regionalgruppe Kreis Steinfurt betrachten die Entwicklungen auf dem Gesundheitsmarkt was die Interessen der Versicherten und Patienten anbelangt mit großer Skepsis. Seit Anfang des Jahres werden gemeinsam Überlegungen angestellt, wie die Patienten- und Versicherteninteressen wirksamer vertreten werden können, und zwar auf der Grundlage der Einbeziehung der Betroffenen. Zielvorstellung ist die Gründung eines unabhängigen Patientennetzwerkes im Kreis Steinfurt. Auf dem Weg dorthin wurde jetzt beim PatientInnen-Netzwerk NRW ein Sondierungsgespräch bezüglich der Zusammenarbeit geführt.

Dabei wurde auch über die Kooperation mit Patientenberatungsstellen diskutiert. Seit 2006 sind in Nordrhein-Westfalen drei Angebote der unabhängigen Patientenberatung in das bundesweit arbeitende Modellprojekt zur unabhängigen Patienten- und Verbraucherberatung Deutschland (UPD) integriert. An dem Projekt sind neben dem Verbund unabhängige Patientenberatung (VuP) der Sozialverband VdK und der Bundesverband der Verbraucherzentralen beteiligt. Der Schwerpunkt eines Patientennetzwerks im Kreis Steinfurt soll allerdings nicht die Beratung sein, die ohne hauptamtliches Personal gar nicht zu leisten wäre, sondern eben die Interessenvertretung, zum Beispiel in der Öffentlichkeit, zumal die der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) bislang untersagt ist. Eine enge Zusammenarbeit mit jener Unabhängigen Patientenberatung gehört jedoch für die Akteure im Kreis Steinfurt zu den Instrumenten für eine wirksame Vertretung der Interessen von Versicherten und Patienten.

(JT, 27.05.2010)

Morbus Parkinson: Pflegebedürftigkeit verändert alles

Mit diesem Thema setzten sich die Mitglieder der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt am 19. Mai im Landgasthof Teepe auseinander.

Nicht selten entstehen aus der beginnenden Pflegebedürftigkeit nahezu unüberwindbare Herausforderungen - für den Erkrankten selbst und für seine Angehörigen. Die Probleme beginnen zumeist mit der fehlenden Einsicht, dass es sinnvoll und notwendig ist, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

In diesem Zusammenhang bestehenden Ängsten begegnet man am wirksamsten mit sachlichen Informationen: Was kostet die Pflege? Wer hilft bei der Finanzierung der Pflegekosten? Worauf muss man achten, wenn man Pflege beauftragt?

Über diese und andere Fragen wurden die Anwesenden von Ingrid und Andreas Gervink (Nexus Ambulante Krankenpflege) kompetent und sachlich informiert.

(JT, 27.05.2010)

300 Euro Spende für Parkinson-Gruppe

Burgsteinfurt. Die 300 Euro, welche die Gilde der Marktschreier erneut für karitative Zwecke gespendet hat, gehen in diesem Jahr an die Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt.

Der 1. stellvertetende Bürgermeister der Stadt Steinfurt, Heinz Hille, der zugleich Schirmherr der Regionalgruppe ist, überreichte das Geld an den Regionalleiter Reiner Krauße.

Die Parkinson Regionalgruppe feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen.

(MRK, 07.05.2010)

 

Treffen der Parkinsongruppen im Coldinne Stift Rheine

Zahlreiche Mitglieder der Parkinson Regionalgruppen Kreis Steinfurt und Gronau waren der Einladung zur Besichtigung des Coldinne Stifts in Rheine gefolgt. Aufgeteilt in vier Gruppen wurden wir zunächst von den freundlichen und kompetenten Mitarbeitern durch das Haus geführt. Hierbei wurden interessante Eindrücke in das räumliche Konzept des Hauses, abgestimmt u.a. auf Demenzerkrankungen, gewonnen.

Bei Kaffee und Kuchen berichtete der Leiter der Einrichtung, Herr Berger, in seinem informativen Vortrag "Eine vollstationäre Pflegeeinrichtung im Wandel der Zeit" über die vielschichtigen, ganz auf die Bedürfnisse der Bewohner ausgerichteten Therapieangebote. Mit einer lebhaften Diskussion, bei der auch viele Fragen sachkundig beantwortet wurden, endete die Veranstaltung.

(JT, 14.04.2010)

Parkinsonpatienten zwischen Politik und Medizin

Foto von links nach rechts:
Herbert Weitemeier, Reiner Krauße, Christina Schulze Föcking, Norbert Hülswitt, Doris Gremplinski, Prof. Dr. med. Wolfgang Greulich

Ein spannendes Programm erlebten die zahlreich zu dem Treffen der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt erschienenen Mitglieder, auch aus Gronau und Rheine, am vergangenen Mittwoch im Landgasthof Teepe. Dabei ging es sowohl um die medizinische Versorgungssituation der Parkinsonpatienten im ländlichen Raum als auch um moderne Therapieoptionen zur Verbesserung der Lebensqualität. Gern gesehener Gast war die CDU Landtagskandidatin Frau Christina Schulze Föcking, die sich der Sorgen der Parkinsonpatienten annahm und diese mitnehmen wird in ihre weitere politische Tätigkeit. Sie wurde begleitet von der CDU Kreistagsabgeordneten Doris Gremplinski.

Herr Prof. Dr. med. Wolfgang Greulich, ärztlicher Direktor der Helios Klinik Hagen-Ambrock, verstand es, komplizierte medizinische Sachverhalte rund um die Themen Parkinson, Depression, Demenz und Psychosen so darzustellen, dass die Patienten und ihre Angehörigen mit einem hohen Informationsgehalt nach Haus gingen.

(JT, 19.03.2010)

Parkinsongruppe in Bewegung

Zahlreiche Mitglieder der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt und des VDK Burgsteinfurt trafen sich zu einem geselligen Nachmittag im Landgasthof Teepe. Die Physiotherapeutin Anja Jüttemann und ihre Mitarbeiterinnen brachten die gut gelaunten Gäste zu flotter Musik in Bewegung. Viel zu Lachen gab es über die plattdeutschen Dönkes, die von Brigitte Perick gekonnt vorgetragen wurden.

VOIS.TV, das Internet-TV Vor-Ort-in-Steinfurt, war live dabei und hat einen Videobeitrag erstellt. Hier ansehen: http://www.vois.tv/?vid=1192

(JT, 10.02.2010)

Erste gemeinsame Veranstaltung war ein voller Erfolg

Zahlreiche Mitglieder der Parkinsonregionalgruppe Kreis Steinfurt und des VdK Burgsteinfurt trafen sich erstmals im Landgasthof Teepe. Der Rechtsanwalt und Notar Dr. jur. Werner Bems aus Rheine hielt einen interessanten und sehr informativen Vortrag zu dem Thema: "Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Testament". Hierzu hatten die Mitglieder viele Fragen, die anhand praxisnaher Beispiele beantwortet wurden. Auf Grund der positiven Resonanz findet im Februar eine weitere gemeinsame Veranstaltung statt.

(JT, 13.01.10)

Seit 10 Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem VdK Burgsteinfurt

Werner Krikke (VdK, stellvertr. Ortsvorsitzender), Joachim Trauboth (Netzwerkbeauftragter dPV Regionalgruppe Kreis Steinfurt), Dorothea Stauvermann (VdK Ortsvorsitzende Burgsteinfurt), Reiner Krauße (Regionalleiter dPV Regionalgruppe Kreis Steinfurt)
Foto: Hans Lüttmann, Steinfurter Kreisblatt

Burgsteinfurt. Die dPV-Regionalgruppe Kreis Steinfurt und VdK-Ortsgruppe Burgsteinfurt berichteten am 4. Januar der Presse über eine 10-jährige Kooperation, die sich zu einer Freundschaft entwickelt hat, von der die Mitglieder beider Organisationen profitieren.

„Es gibt kaum einen chronisch Kranken, der im Laufe seiner Krankheitsgeschichte nicht irgendwann auch vor sozialrechtlichen Fragestellungen und Problemen steht“, sagt Reiner Krauße, Leiter der dPV-Regionalgruppe Kreis Steinfurt anlässlich des Pressegesprächs in Burgsteinfurt. Ob es um die Bewilligung einer Pflegestufe, die vorzeitige Berentung oder Probleme bei der Genehmigung von Kuren und Rehamaßnahmen geht, die Sozialrechtsexperten des VdK finden die richtigen Antworten. „Wir streiten uns für unsere Mitglieder bis hin zu Sozialgerichtsverfahren, wenn wir eine Chance sehen, gewinnen zu können“, erklären Dorothea Stauvermann und Werner Krikke vom Vorstand des VdK-Ortsverbands Burgsteinfurt.

Die Partnerschaft zwischen beiden Organisationen ist wirklich aktiv. Sie zeigt sich nicht nur in den vielen Doppelmitgliedschaften, sondern auch in zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen. Beide Vereine setzen sich z. B. nachhaltig für den Erhalt einer leistungsstarken medizinischen Versorgung im Kreis Steinfurt ein. Weil Gemeinsamkeit stark macht, wollen beide Vereine noch stärker als bisher den Dialog mit anderen Organisationen und Verbänden im Kreis, der Ärzteschaft, der Politik und den Kostenträgern suchen. Hierbei wird das Regionalleiterteam von Joachim Trauboth, dem neuen Netzwerkbeauftragten der dPV-Regionalgruppe Kreis Steinfurt unterstützt.

(MRK, 06.01.10)