Gruppentreffen November | Vortrag, 11.11.2015

ppt_lehrke11-2015Dr. Ralf Lehrke an, Chefarzt der Abteilung für Stereotaktische Neurochirurgie an der St. Barbara Klinik in Hamm-Heessen befasste sich mit einer ganz anderen Behandlungsmöglichkeit, der Tiefen Hirnstimulation, dem so genannten Hirnschrittmacher, der implantiert wird. Derzeit werden die Patienten relativ spät damit behandelt, circa 14 Jahre nach Krankheitsbeginn. Zu diesem Zeitpunkt hat sich die soziale Isolierung der Patienten bereits manifestiert. Die Frage ist, ob eine frühe Behandlung der Patienten den Krankheitsverlauf derart positiv beeinflusst, dass der soziale Abstieg erst wesentlich später im Krankheitsverlauf auftritt. Jedenfalls sollten sich Patienten möglichst bald nach der Diagnose, die in der Regel erst vier Jahre nach Beginn der Erkrankung erfolgt, einem Experten vorstellen. Nicht jeder Patient ist für diese Behandlung geeignet und für die geeigneten gilt es, den richtigen Zeitpunkt für den Eingriff herauszufinden. Er habe Patienten auch schon empfohlen, sich in einem Jahr wieder vorzustellen, so Dr. Lehrke.

> Dr. Ralf Lehrke
Tiefe Hirnstimulation bei Morbus Parkinson
(Powerpointpräsentation, 46 Seiten, PDF, 4.1 MB)