Im Brennpunkt2018-01-05T15:15:49+00:00

Im Brennpunkt

Keine Zwei-Klassen-Medizin?

Keinen Streit um Worte, Herr Spahn!

Die Aussage von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, es gäbe in Deutschland keine Zwei-Klassen-Medizin, hinterfragt das Versicherten- und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt. Eine Bemerkung, die landesweit eine Nachricht wert ist, z.B. hier ein Artikel auf moz.de für Brandenburg. Es geht eigentlich um unser Gesundheitswesen als ein aus zwei Systemen bestehendes. Allerdings kann überhaupt kein Zweifel daran bestehen, dass dabei die gesetzlich versicherten Menschen teilweise krass benachteiligt werden, und zwar keineswegs bei Nebensächlichkeiten.

Es kommt nicht nur darauf an, welche Behandlung man erhält, sondern auch wann. Überwiegend bekommt man nämlich bei der Frage nach einem Arzttermin zunächst die Frage gestellt, ob man gesetzlich oder privat versichert ist. Privat Versicherte erhalten deutlich schneller einen Termin als gesetzlich Versicherte. Norbert Klapper: „Erst jüngst erhielt ein 81-jähriger Parkinson-Patient einen Termin in zehn Monaten.“ Bis dahin ist anzunehmen, sind Gehirnzellen unwiederbringlich zerstört. Die Regel ist auch, dass zum Beispiel Krankengymnastik im dritten Monat eines Quartals unter Hinweis auf die drohende Budgetüberschreitung nicht verordnet werde. Budget? So etwas bekommen nur gesetzlich Versicherte zu hören. Das allerdings ist nicht der Ärzteschaft vorzuwerfen, sondern dem Gemeinsamen Bundesausschuss und letztlich der Politik, die für diese Ungleichbehandlung verantwortlich ist. Die Liste weiterer Bespiele könne beliebig fortgesetzt werden…

http://www.versicherten-und-patientennetzwerk.de/patientennetzwerk-widerspricht-jens-spahn/

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Das Pflegestärkungsgesetz II ab 01.01.2017

Was wird sich in der Pflege durch das neue Gesetz nächstes Jahr ändern? Antworten darauf gibt die Präsentation des Ev. Altenhilfezentrums Burgsteinfurt mit Informationen zum Herunterladen.  Es gibt einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und ein neues Begutachtungsverfahren. Neu sind 5 Pflegegrade statt Pflegestufen. Es gibt verbesserte Leistungen für Pflegebedürftige aber auch für pflegende Angehörige. Für weitere Rückfragen stehen Ihnen der Leiter des Ev. Altenhilfezentrums Felix Staffehl (02551-9373-01) und die Leitung des ambulanten Pflegedienstes Diakonie Christa Bühner (02551-1829760) gerne zur Verfügung.

Info zu den Regelungen des Pflegestärkungsgesetz II (Pdf)

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Hilfe bei der Suche nach geeignetem Krankenhaus

Seit 2005 sind Krankenhäuser in Deutschland gesetzlich verpflichtet, in Qualitätsberichten über ihre Arbeit zu informieren. Sie enthalten unter anderem Angaben zur Spezialisierung einer Klinik, zur Häufigkeit einer bestimmten Behandlung und zur Anzahl von Komplikationen, die dabei auftreten. Ein Flyer des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zeigt, wie Ärzte und Patienten die Qualitätsberichte der Krankenhäuser sinnvoll nutzen können.

» Müssen Sie ins Krankenhaus? Was die Qualitätsberichte der Krankenhäuser dann bieten und wie sie sich nutzen lassen (2 Seiten, pdf)

Eine Langfassung des Infopakets beschreibt Inhalt und Aufbau der Berichte detailliert, erläutert die Suche mithilfe von Klinik-Suchmaschinen und stellt dar, wie Qualität gemessen und bewertet wird. Die Lesehilfe kann hier heruntergeladen werden: » www.versicherten-und-patientennetzwerk.de

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