Buchempfehlungen2020-01-24T15:11:33+01:00

Buchempfehlungen

Glaube und Rituale im medizinischen Kontext

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«Heil» sein und werden – kulturell und existenziell reflektiert
Interreligiös konzipiert

Religion und Medizin kommen dann ins Spiel, wenn Menschen an existenzielle Grenzen stossen. Glaube und Rituale können in Krankheit, Leid und Sterben für Betroffene und Angehörige wichtige Brückenfunktionen übernehmen. Dies kann den Spitalbetrieb, aber auch Seelsorge- und Gesundheitsfachpersonen situativ oder strukturell herausfordern.
13 Porträts und Interviews zeigen beispielhaft für unterschiedliche Religionen und Kulturkreise, wie ein kreativer Umgang mit schwierigen Situationen in Einzelfällen gefunden werden kann, und liefern wichtiges Hintergrundwissen aus den Bereichen Recht, Interkulturelle Kommunikation und Spiritual Care.
Unter Mitarbeit von Anouk Holthuizen und mit Fotografien von Niklaus Spoerri.

  • mit Fotografien von Niklaus Spoerri

Edition NZN bei TVZ
Schriften Paulus Akademie Zürich, Band 14
2020, 125 Seiten, 22.5 x 15.0 cm, Paperback mit Farbfotografien
ISBN 978-3-290-20187-6

 

Good Vibrations

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Die heilende Kraft der Musik

Musik hält fit und macht gesund – und dies auf allen möglichen Ebenen, wie die Forschung beweist. Stefan Kölsch, international führender Neurowissenschaftler auf diesem Gebiet, beschreibt so anschaulich wie fundiert die Auswirkungen von Musik auf unser Gehirn, unsere Emotionen und unseren Körper und zeigt, wie die neuen Erkenntnisse für jeden praktisch anwendbar sind.

Musik ist nicht nur schön ‒ sie bewahrt auch unsere Gesundheit, hält jung und verbessert den Spracherwerb. Sie hilft bei Schlaganfall, chronischen Krankheiten und Demenz. Sie wirkt geradezu Wunder bei Wachkomapatienten. Die Bedeutung von Klängen und Melodien für unsere Psyche und unseren Körper findet immer mehr Beachtung und ist inzwischen unumstritten. Stefan Kölsch zeigt uns anhand vieler Beispiele aus seinem Forschungsbereich, weshalb Musik in allen Formen eine immer größere Rolle bei der Vorbeugung und Behandlung ganz unterschiedlicher Krankheiten einnimmt, sodass sie inzwischen einen neuen Wissenschaftszweig in der Gesundheitsforschung fundiert. Und er liefert zahlreiche konkrete Tipps, wie jeder von uns mit Musik im Alltag sein Wohlbefinden unterstützen und fördern kann.

 

ISBN: 9783550050527
Hardcover mit Schutzumschlag
384 Seiten
ISBN: 9783550050527

Leben mit Parkinson

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buch_hschroederAchterbahn für Fortgeschrittene
von Helmut Schröder
erschienen im Trias Verlag, 2014

Dr. Helmut Schröder war Psychiater an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Hannover-Langenhagen. Als er selbst die Diagnose Parkinson erhält, ist er 49 Jahre alt. Beim Skifahren konnte er einfach keine Rechtskurven mehr fahren! Seitdem gleicht sein Leben einer Achterbahnfahrt. Schwindelerregend schnell wechseln die „ONs“ und „OFFs“ – die typischen Phasen bei Parkinson, in denen es den Betroffenen entweder richtig gut oder richtig schlecht geht.

Helmut Schröder schildert in seiner Doppelrolle als Arzt und Patient Mut machend und humorvoll, was Parkinson-Erkrankte bewegt und was hilft: Mit welchen Medikamenten geht es mir gut? Was kann ich tun, damit mich ein OFF nicht kalt erwischt? Wie kommt mein Partner mit diesem neuen Lebensgefährten gut zurecht? Wie bewegt man sich mit seiner Erkrankung sicher in der Öffentlichkeit?

Erfahren Sie, wie Sie als Betroffener oder Angehöriger das Leben mit Parkinson meistern und Ihren Spaß am Leben behalten. Er sagt: „Ich möchte gern zeigen, wie man trotz Parkinson ein selbst­bestimmtes und erfülltes Leben führen kann“.

ISBN: 9783830481706
Broschiert, 136 Seiten, 17.99 €

Der Kampf um die Würde

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Was wir vom wahren Leben lernen können

von Michael Steinbrecher,
erschienen im Herder Verlag, 2019.

Berührende Geschichten von Einsamkeit, Verzweiflung und vom Nicht-Aufgeben erzählt der TV-Journalist aus seinen Sendungen. Was passiert mit jenen aus unserer Gesellschaft, die aus dem Rahmen fallen, die nicht mehr mitspielen können oder wollen? Verlieren sie ihre Würde? Michael Steinbrecher erzählt von Menschen, denen er im SWR-Nachtcafé begegnete. Menschen, die in Armut leben müssen und nach Teilhabe am gesellschaftlichen Leben suchen. Menschen, denen ihr Recht auf Wohnen verweigert wird. Menschen, die vergeblich versuchen in Würde zu altern. Er spitzt die Themen zu, ordnet sie in ihrer gesellschaftlichen Relevanz ein und gibt den Menschen den Raum, den sie in der Gesellschaft verloren haben. Dieses Buch bietet einen Einblick in unsere zerrissene Gesellschaft.

ISBN: 978-3-451-38199-7
Gebunden mit Schutzumschlag, 256 Seiten | 22,00 €
auch als e-Book erhältlich

 

 

Meine Medizin seid ihr!

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Warum man den Krebs nicht allein besiegt.

Von Marlene Bierwirth,
erschienen bei Eden books, 2019

Tragisch, aber ein erfrischend junger Blick auf Krankheit, die Mut macht. Marlene ist 18 Jahre alt und auf der Überholspur: Abi, Jobben, vielleicht in eine WG ziehen, studieren – nur was? Das sind die Fragen, die sie beschäftigen. Bis ihr Leben von einem auf den anderen Moment zum kompletten Stillstand kommt: Diagnose Hirntumor. Bösartiger. Marlene will es nicht wahrhaben, die Zeit zurückdrehen, will, dass alles wieder so ist wie vorher. Erst nach und nach gelingt es ihr, ihren Weg in dem Kampf gegen den Krebs zu finden.

ISBN 978-3-95910-227-8
Klappenbroschur, 240 Seiten | 14,95 €
Auch als E-Book

Erkranken schadet Ihrer Gesundheit

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von Bernd Hontschik,
erschienen bei Westend, 2019.

Wie Konzerne Medizin und Gesundheitswesen übernehmen

Es tut sich was in unserem Gesundheitswesen, schon lange, in kleinen, unmerklichen Schritten und immer in die gleiche beunruhigende Richtung: Es ist die Verwandlung der Humanmedizin in einen profitorientierten Industriezweig – auf Kosten der Patienten und des Allgemeinwohls. In das Gesundheitswesen hat unsere Gesellschaft bislang einen Teil ihres Reichtums investiert, zum Wohle aller. Nun wird das Gesundheitswesen zur Quelle neuen Reichtums für Investoren. Die neuen Ziele werden nicht innerhalb der Medizin erarbeitet, sondern werden in Konzernen geplant und von Politikern in die Tat umgesetzt. Die Medizin wird dabei zu einer Ware, die nur noch als Quelle von Profit interessant ist. Mit seiner 40jährigen Berufserfahrung als Chirurg, immer begleitet von wissenschaftlicher und publizistischer Tätigkeit, gelingt Bernd Hontschik ein spannender, manchmal erschütternder Blick auf Medizin und Gesundheitswesen. Jedes Kapitel dieses Buches ist ein flammender Appell aus immer neuen Blickwinkeln, zur eigentlichen Bestimmung der Medizin zurückzukehren.

ISBN 9783864892653
Kartoniert, 160 Seiten | 16,00 €
auch als e-book

Leben hoch zwei

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Fragen und Antworten zu Organspende und Transplantation

von Heiko Burrack, erschienen im Verlag medhochzwei, 2019

Die Anzahl der Patienten, die auf eine Organtransplantation warten, ist in den letzten Jahren massiv gestiegen. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Organspender nimmt erfreulicherweise erstmals seit langem wieder zu, aber sie ist trotzdem noch zu gering, um den hohen Bedarf an Spenderorganen zu erfüllen. Die Gründe für die mangelnde Spenderbereitschaft in Deutschland liegen unter anderem in Vorurteilen, die den Hirntod und die Transplantation betreffen.

Mit Hintergrundwissen und Informationen aus zahlreichen Experteninterviews schafft dieses Buch eine Basis, um eine fundierte Entscheidung für oder gegen eine Organspende treffen zu können. Das Motto lautet: Fakten und Informationen statt Halbwissen und Vorurteile!

ISBN 978-3-86216-544-5
328 Seiten, Klappenbroschur | 24.99 €

Such dir einen schönen Stern am Himmel

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Krankheit ALS – Die Geschichte eines Abschieds

von Nina und Karl-Heinz Zacher mit Dorothea Seitz, erschienen bei Fischer Taschenbuch, 2018.

Das Schicksal trifft Nina Zacher aus heiterem Himmel. Mit Anfang 40 wird bei der vierfachen Mutter ALS diagnostiziert, eine Erkrankung, bei der der Körper langsam zerfällt, der Geist aber hellwach bleibt. Doch statt sich zurückzuziehen und auf den Tod zu warten, geht Nina Zacher an die Öffentlichkeit.
Zehntausende folgen der jungen Frau und Mutter von vier kleinen Kindern auf Facebook. Ehrlich und direkt schreibt sie über ihr Leben, ihr Leiden und ihr Sterben und beweist dabei ungeheure Stärke und Lebensmut. Bis kurz vor ihrem Tod teilt sie ihre Gedanken, und als sie sich fast nicht mehr bewegen kann, schreibt sie ihre Texte mit einem augengesteuerten Spezial-Computer.
Ihren größten Traum, ein Buch zu schreiben, kann sie nicht mehr verwirklichen. Doch ihr Mann erfüllt ihr diesen letzten Wunsch und löst damit sein Versprechen ein, den entschlossenen Kampf seiner Frau gegen die heimtückische Krankheit weiterzuführen.
So ist ein tiefberührendes Vermächtnis entstanden, das über den Tod hinausgeht. Für Karl-Heinz Zacher ist es ein Zeugnis ihrer unerschütterlichen Liebe, das ihm nun ermöglicht, die Familie in ein Leben ohne seine Frau zu führen. Und es ist eine tiefgründige Antwort auf die Frage, was am Ende wirklich zählt.

ISBN: 978-3-596-70131-5
272 Seiten, Klappenbroschur | 14.99 €
auch als ePub

Verschieben wir es auf morgen

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Wie ich dem Tod ein Schnippchen schlug

von Miriam Maertens, erschienen bei Ullstein, 2018

Sie hat sich nie als Kranke gefühlt, wollte nie jemand sein, bei dem man zuerst an die kaputte Lunge denkt. Deshalb beschloss die Schauspielerin Miriam Maertens, einfach so zu leben, als wäre sie gesund.

Sie will so sein wie alle Kinder, nichts versäumen, überall mitmachen, auch auf Klassenfahrt gehen. Die auffällige Sorge ihrer Mutter versteht sie nicht. Sie fühlt sich körperlich schwach, aber nie krank. Und sie kann sich durchsetzen, weil ihr Bruder mitkommt, der ihr den Rücken abklopft und mit ihr inhaliert. Mit sechzehn bricht sie die Schule ab, weil sie unbedingt ans Theater will – wie ihr Vater und ihre beiden älteren Brüder. Nur wenige wissen, dass Miriam Maertens vor jedem Auftritt und in den Pausen inhaliert, um auf der Bühne nicht atemlos zu sein. Mit Anfang Dreißig wird sie gegen den Rat der Ärzte schwanger. Erst als sie kaum noch Luft bekommt, ist sie bereit, sich auf die Liste für ein Spenderorgan setzen zu lassen. Es erfordert viel Kraft und noch mehr Mut, den eigenen Weg so unbeirrt zu gehen – aber das Leben ist es allemal wert.

ISBN-13 9783963660023
Klappenbroschur, 272 Seiten | 18.00€
auch als ePub

Sieben Mal hinfallen, acht Mal aufstehen

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Ein junger Mann erzählt aus der Stille des Autismus

von Naoki Higashida, erschienen bei Rowohlt, 2018

Die beeindruckende Innensicht eines autistischen jungen Mannes: Naoki Higashida spricht so gut wie nicht – die Sprache, die er in seinen Büchern findet, ist dafür umso kraftvoller. Mit feinem Humor behandelt er Themen wie Schule, Inklusion, Familie, Reisen und Mode. So gewährt er einen einzigartigen Einblick in das Leben mit schwerem Autismus. Ihm ist schmerzlich bewusst, wie seltsam sein Verhalten auf andere wirken muss – ändern kann er es nicht. Stattdessen strebt er danach, das Verständnis für Menschen mit Autismus zu befördern und unsere Gesellschaft dazu zu ermutigen, behinderte Menschen als Menschen und nicht als Probleme wahrzunehmen.

ISBN: 978-3-499-63369-0
Hardcover, 256 Seiten | 12.00€
auch als e-book

Tugenden

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Eine Anstiftung für das 21. Jahrhundert

von Wigbert Toch, erschienen bei Grunewald, 2018

Tugenden – ein jahrtausendealtes Menschheitskonzept feiert ein Comeback und bricht aus dem Gefängnis von Entsagung, Entsinnlichung und Bevormundung aus, in das sie lang eingesperrt waren. Die lebenszugewandte Kraft der alten Weisheit kommt in der Gegenwart an.

Die Tugenden für das 21. Jahrhundert, wie sie Wigbert Tocha beschreibt, sind persönlich und politisch zugleich, sie sind mystisch, frei, friedenstiftend, erotisch und auch zornig. Tocha entfaltet sieben Tugenden als Programm gegen die Verdinglichung und Verhärtung der Verhältnisse. Sie wollen zu Selbstbewusstsein anstiften – und zum Mut, die Welt zu einem besseren Platz zu machen.

ISBN: 978-3-7867-3118-4
Paperback, 224 Seiten | 22 €

Männergrippe

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Husten, Schnupfen, Heiserkeit und andere für Kerle lebensbedrohliche Zustände

von Anna Herzog & Lucinde Hutzenlaub, erschienen bei Eden Books, 2018

Ab November greift sie um sich und kennt keine Gnade: die Männergrippe. Überall in Deutschland sind Männer dann zu geschwächt, um zum Arzt zu gehen, selbst das Aufbrühen einer Tasse Tee übersteigt ihre Kräfte.
Aber wie kann man eine gewöhnliche Erkältung von einer wirklich bedrohlichen Männergrippe unterscheiden? Und wie kann Betroffenen geholfen werden, diese schwere Krankheit ohne nachhaltige Schäden zu überstehen? Männer wie Frauen? Die Ärztin Dr. Anna Herzog und die Heilpraktikerin Lucinde Hutzenlaub wissen: Männer leiden anders. Sie treten in diesem humorvollen und doch medizinisch soliden Buch den Beweis an, dass die Häme, mit der so manche Frau ihren Partner in dieser schweren Zeit überzieht, nicht gerechtfertigt ist – und dass der Liebste Trost und Unterstützung mehr als verdient.  Ein unterhaltendes Buch mit wertvollen Tipps, Erfahrungsberichten und – Mitleid.

978-3-95910-194-3
Taschenbuch, 256 Seiten | 9.95 €
auch als e-book

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